Autorinnen und AUTOREN


Oskar Bätschmann, 1943 geb. in Luzern, Promotion und Habilitation in Zürich, Professuren in Deutschland, 1990/91 Getty Scholar, 1991–2009 o. Prof. für Kunstgeschichte an der Universität Bern, 2001–2003 Dekan der Phil.-hist. Fakultät, 2009–2018 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA, Zürich; 2005 Professeur de France am Institut National d’Histoire de l’Art, Paris, 2009/10 Wittkower Professor an der Bibliotheca Hertziana Rom (Max Planck-Institut), 2012/13 Samuel H. Kress Professor am Center for Advanced Study in the Visual Arts, National Gallery of Art, Washington, D.C.; 20132015 Chair Professor National Normal University of Taiwan, Taipei. –19801986 Präsident der VKKS; 1992–1996 und 1999–2015 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, 20042012 Nationaler Forschungsrat, SNF. – Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Theorie der Künste vom 15. bis zum 20. Jahrhundert (Ausstellungskünstler, L. B. Alberti, Giovanni Bellini, Hans Holbein d. J., Benedetto Varchi, Nicolas Poussin, Ilya Kabakov, Édouard Manet, Ferdinand Hodler, Heinrich Wölfflin u. a.).

Ginster Eheberg, 1971–1975 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Theaterwissenschaft in München, 1975–1980 Regie- und Dramaturgieassistentin an den Bühnen der Hansestadt Lübeck, dem Musiktheater Gelsenkirchen und der Hamburgischen Staatsoper, 1980–1996 Beleuchterin an der Bayerischen Staatsoper und an den Münchner Kammerspielen, anschliessend Prüfung zur Beleuchtungsmeisterin. Engagements u. a. an der Bayerischen Staatsoper München, den Bregenzer Festspielen, dem Théâtre du Châtelet Paris und dem Royal Opera House of Covent Garden, 1996–2015 Beleuchtungsmeisterin und Lichtgestalterin am Schauspielhaus Zürich. Nach der Pensionierung ab 2016 Studium der Kunstgeschichte und Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich, 2018 Bachelor of Arts, 2020 Master of Arts, jeweils Grundlagenforschung zu Lily Klee; zur Zeit Doktorandin mit dem Projekt »Interdisziplinäre Studien zu Lily Klee« (Arbeitstitel) bei Prof. Dr. Bettina Gockel und PD Roger Fayet.

Walther Fuchs, Masterstudium der Kunstgeschichte an den Universitäten Bern und Zürich. Promotion in Allgemeiner Geschichte an der Universität Zürich. Assistenz- und Ausstellungstätigkeiten an der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern, am Medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich (Ausstellung Paul Klee und die Medizin, 2005) und am Anthropologischen Institut der Universität Zürich. Seit 2001 Leiter des Digiboo Verlags, Zürich, Mitherausgeber der Zeitschrift Die Zwitscher-Maschine / Journal on Paul Klee. Zeitschrift für internationale Klee-Studien. Publikationsliste vgl. waltherfuchs.com

Marie Kakinuma, Kunsthistorische Fachreferentin des Zentrum Paul Klee. Auswahl von Publikationen: Vom Japonismus zu Zen. Paul Klee und der Ferne Osten, mit Osamu Okuda, Scheidegger & Spiess, Zürich 2013; Paul Klee. Sonderklasse unverkäuflich, mit Wolfgang Kersten und Osamu Okuda, Wienand Verlag, Köln 2015; »The Forest of Paul Klee. Pursuing ‚The Traces of a Smile‘. A Conversation with Osamu Okuda and Marie Kakinuma«, in: Ausst.-Kat. Paul Klee. Spuren des Lächelns, Utsunomiya Museum of Art und Hyogo Prefectural Museum of Art 2015, S. 220–235; Das 48-Stunden-Gedicht, von Jürg Halter und Tanikawa Shuntar. Übersetzt aus dem Deutschen von Niimoto Fuminari, aus dem Japanischen von Franz Hintereder-Emde. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Marie Kakinuma und Susanne Schenzle. Mit je vier Zeichnungen von Yves Netzhammer und Tabaimo, Wallstein Verlag, Göttingen 2016; »Die Serie der ‚Selbstbildnisse‘ im Jahr 1919 von Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine. Journal on Paul Klee / Zeitschrift für internationale Klee-Studien, hrsg. von Michael Baumgartner, Walther Fuchs, Osamu Okuda, Nr. 3, Frühling 2017, S.22–32; Robert Walser und Paul Klee. Gedichtbildband, hrsg. von Marie Kakinuma, übersetzt von Megumi Wakabayashi und Koki Matsuu, mit einem Vorwort von Reto Sorg, Heibonsha Publishers Ltd., Tokio 2018; »Der Spaziergang in Paul Klees künstlerischem Schaffen«, in: »Spazieren muß ich unbedingt«: Robert Walser und die Kultur des Gehens, hrsg. von Annie Pfeifer und Reto Sorg, Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2019, S. 167–185; »Transparency and Opacity: Recto-Verso Works by Paul Klee«, in: Zwitscher-Maschine. Journal on Paul Klee / Zeitschrift für internationale Klee Studien, hrsg. von Fabienne Eggelhöfer, Walther Fuchs, Osamu Okuda, Nr. 7, Sommer 2019, S. 4–23. »‚Das Neue Tage-Buch‘ – Paul Klee und Hans Kayser im Schweizer Exil, 1933-1935«, in: Zwitscher-Maschine. Journal on Paul Klee / Zeitschrift für internationale Klee Studien, hrsg. von Fabienne Eggelhöfer, Walther Fuchs, Osamu Okuda, Nr. 9, Sommer 2020, S. 13–23.

Wolfgang F. Kersten, Studium der Kunstgeschichte, Empirischen Kulturwissenschaften, Europäischen Ethnologie und Philosophie in Tübingen und Marburg an der Lahn. Promotion 1985 in Marburg, Habilitation 2002 in Zürich. 1985 am Bauhaus-Archiv, Berlin, und von 1986/1991 an der Paul Klee-Stiftung im Kunstmuseum Bern tätig. 1988–89 Postgraduiertenstipendium des Getty-Grant-Programs. 1991–2019 Lehre und Forschung am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich; parallel Ausstellungstätigkeiten u. a. in Bern, Düsseldorf, Kyoto, Leipzig, Schopfheim, Stuttgart, Tokio, Wien und Zürich. Seit 2003 zahlreiche Forschungsaufenthalte in Japan. Seit 2019 selbstständig als Wissenschaftler und Verleger tätig. Mitbegründer und Mitherausgeber folgender Periodika: »Zurich Studies in the History of Art« (seit 1993), »Zürcher Schriften für Kunst-, Architektur und Kulturgeschichte« (seit 1999), »Klee-Studien« (seit 2002). Laufende Forschungsprojekte zu Paul Strand, Lily und Paul Klee sowie Yasumasa Morimura. – Bibliografie und weitere Angaben: khist.uzh.ch/de/kol/ emeriti/Kersten.html)

Osamu Okuda, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Kobe und am Kunsthistorischen Seminar der Universität Bern. 1996–2004 war er wissenschaftlicher Assistent der Paul-Klee-Stiftung im Kunstmuseum Bern, 2005–2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Paul Klee, Bern. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu Paul Klee und Künstlern seines Umkreises, darunter: Paul Klee. Im Zeichen der Teilung. Die Geschichte zerschnittener Kunst Paul Klees 1883–1940 (Stuttgart 1995; gemeinsam mit Wolfgang Kersten); Paul Klee und der Ferne Osten. Vom Japonismus zu Zen (Zürich 2013; mit Marie Kakinuma); Hans Bloesch – Paul Klee. »Das Buch« (Wädenswil 2019; mit Reto Sorg). Okuda ist Co-Herausgeber der Online-Zeitschrift Zwitscher Maschine. Journal on Paul Klee / Zeitschrift für internationale Klee-Studien. Osamu Okuda, »‚Topúte topĕtop nópĕ-tóp-tóp.‘ Paul Klee und die Formen der Kindersprache«, in: Ausst.-Kat. Paul Klee. Ich will nichts wissen, Zentrum Paul Klee, Bern, 8.5.–29.8.2021; LaM - Lille Métropole Musée d’art moderne, d’art contemporain et d’art brut, Villeneuve-d'Ascq, 25.9.2021–16.1.2022, S. 8391.

Eva Wiederkehr Sladeczek, Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Bern, Berlin und Utrecht; 19861989 im Auktionshaus Stuker, Bern tätig; 1989/90 Mitarbeit am Künstlerverzeichnis der Schweiz 1980–1990 im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich; 1992–2004 wiss. Mitarbeiterin bei der Paul-Klee-Stiftung, Bern; Mit-Autorin des Catalogue raisonné Paul Klee, 9 Bde., 1998–2004; 2005–2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Archiv des Zentrum Paul Klee, Bern; diverse Publikationen und Ausstellungen zu Paul Klee, darunter: Paul Klee. Handpuppen (Ostfildern 2006; gemeinsam mit Christine Hopfengart); Mit Klee durch Bern. Spaziergänge in Stadt und Umgebung, Bern 2015; seit 2012 Leiterin Archiv und Dokumentation im Zentrum Paul Klee, Bern.

Lilia Sokolova, (b. 1992) is an art historian with a specialization in Russian and German modernism as well as contemporary art exhibitions in Europe. She was born into a Mari-Tatar family and grew up in Russia before moving to the United States. In 2015 she received the Master of Arts degree in art history from SCAD University, where her work »Sacred Image in a New Form: Eastern Orthodoxy in Wassily Kandinsky’s Art and Theory« received the university’s Best Thesis Award. In 2016–2019 she worked on a doctoral research project at the University of Cologne under the supervision of Prof. Dr. Norbert Nußbaum and in conversation with Friedhelm Mennekes. Her dissertation examines the phenomenon of contemporary nonreligious art exhibitions in active churches in Germany and offers the first comprehensive English-language study of the Kunst-Station Sankt Peter Köln. Lilia Sokolova has previously taught art history at Appalachian State University, Lenoir-Rhyne University and SCAD Savannah. She currently lives and works in Cologne.

Livia Wermuth, (*1989) hat Kunstgeschichte und Social Anthropology an den Universitäten in Basel, Neuenburg und Dijon studiert. 2020/21 Kunsthistorische Volontärin mit Schwerpunkt Ausstellungsorganisation in der Abteilung Sammlung, Ausstellungen und Forschung des Zentrum Paul Klee in Bern. Seit 2021 Wissenschaftliche Assistentin im Kunstmuseum Bern. In ihrer wissenschaftlichen und kuratorischen Praxis stellt sie sich unterschiedliche Perspektiven vor, interessiert sich dafür, wie Menschen kommunizieren und sich ihren Lebensraum aneignen, sowie für Fragen nach Machtverhältnissen, die in eine bestimmte Zeit sowie einen bestimmten Raum eingreifen und diese prägen. Publikationen zu Paul Klee, darunter Artikel zu Kinderzeichnungen, Art Brut, nichteuropäische und prähistorische Kunst in der Zeitschrift KunstEinsicht und im Ausstellungskatalog Paul Klee. Ich will nichts wissen (Paris 2021). Weitere Artikel, darunter »Über Mutterschaft und andere Mythen« (Online 2019), »Sabelo Mlangeni: ‚Portraying the Outsider‘« (Online 2019), »Questions on Security and Power in the Context of Gated Communities« (Basel 2018), »On anthropology, Technology, and the Importance of Telling other Stories About African Cities: A Conversation with Prof. Katrien Pype (KU Leuven)« (Basel 2018).